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Wirtschaft

Malta mag ein recht kleiner Staat mit weniger Einwohner und nicht den perfekten Bedingungen für die Landwirtschaft sein, allerdings ist Maltas Wirtschaft doch insgesamt erfolgreich gemessen an der Landesgröße und anderen EU Staaten.  Tradition haben in Malta vor allem die Landwirtschaft und die Fischerei.

Das Meer als Wirtschafsmotor

Das Meer umgibt das Land vollkommen und obwohl die Umweltbedingungen nicht gerade optimal sind, so funktioniert der Anbau von verschiedenen Getreide- und Gemüsearten, genauso wie Wein auf Gozo sehr gut .Es werden hohe Ernteerträge erzielt. Trotzdem können die Einwohner Maltas nur 20% ihres Eigenbedarfs an Nahrungsmittel mit ihrer eigenen Nahrungsindustrie decken.

Mit der zweitgrößten Werft Europas, den Malta Drydocks, ist Malta in der Schiffsindustrie sehr wichtig. Die Docks sind dabei der größte Arbeitgeber des Landes.

Tourismus, Kleidung und Bodenschätze

40 % des Bruttosozialprodukts stammen in Malta aus dem Tourismus. Dementsprechend groß ist die Zahl an Hotels, Restaurants, Bars und Ferienwohnungen. Gerade Sprachreisen sind sehr gefragt. Englisch als Landessprache, viele Sonnentage und tolle Strände ziehen viele Menschen an, welche auf Malta ihr Englisch deutlich verbessern wollen. Die Sprachschulen des Landes erzielen alleine 1,8 % des BIP. Der Staat fördert und beaufsichtigt diesen Teil des Tourismus ganz besonders.

Neben den traditionellen Branchen und dem Tourismus ist auch die Textil und Bekleidungsindustrie des Landes sehr wichtig. Dazu kommen Produktionsstätten viele europäischer und bekannter Marken, welche durch Steuervorteile nach Malta kommen.

Auch über Bodenschätze verfügt das kleine Land im Meer. Das Kalksteinvorkommen Maltas ist wichtig für die örtliche Bauindustrie und in den Hoheitsgewässer des Landes finden sich bedeutende Erdöl- und Erdgas-Lagerstätten.



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