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Comino

Comino ist einer der drei bewohnten Inseln Maltas. Dabei hat sie mit Abstand die wenigsten Bewohner, den die Insel zählt gerade einmal drei Bürger. Betrieb ist auf der kleinen Insel aber doch genug, denn auf Comino befindet sich neben dem 95 Zimmer großen Comino Hotel noch eine Ferienbungalowsiedlung mit 46 Wohneinheiten, auch eine eigene Kirche und eine Polizeistation hat Comino zu bieten.

Verlassene Bauten und die drei Einwohner

Auch Sehenswürdigkeiten gibt es auf der kleinen Insel. Zu einem einen ehemaligen Friedhof in der Mitte der Insel, welche durch eine hohe Mauer umgeben ist. Dazu noch eine ehemalige, heute verlasse Schweinefarm. Auch eine ehemalige Quarantänestation befindet sich auf der Insel und kann teils besichtig werden. Allerdings ist hier Rücksicht geboten, denn die drei Einwohner der Insel leben ebenso in dieser Station.


 

Die Batterie

Während der Herrschaft der Johanniter erhielt Comino zwei Wehranlagen. Zum einem die „Santa Marija Gun Battery“.  Diese wurde in den Jahren 1715 und 1716 erbaut und war Teil des damalig neuen Verteidigungskonzepts der Johanniter.  Die Batterie mit ihren 6 Kanonen konnten sowohl feindliche Schiffe auf dem Wasser, als auch Truppen, die bereits die Küste erreichten hatten, unter Beschuss nehmen.

St. Mary's Tower

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel ist aber wohl der St Mary’s Tower. Dieser Befestigungsturm liegt etwa 70 m über dem Meeresspiegel. Schon 1416 wünschte sich die maltesische Bevölkerung einen Turm, um von diesem feindliche Invasionsheere zu erspähen und die Verteidigung der Insel vorwarnen zu können. Dieser Wunsch wurde allerdings erst über 200 Jahre später wirklich erhört. So wurde der Turm im Jahre 1618 unter der Herrschaft der Johanniter errichtet.

Der Turm diente allerdings nicht nur zum Spähen, sondern er wurde auch mit Kanonen ausgestattet, um Invasoren, die die Insel betraten, abzuwehren. Der Turm verfügte über eine Signalkette, so dass die Soldaten auf Malta und Gozo rechtzeitig vor anrückenden Feinden gewarnt werden konnten. Auch dazu steht der Turm so, dass er eine direkte Sichtverbindung zum Mġarr ix-Xini Tower auf Gozo und zu St Agatha‘ Tower  und Ahrax Tower auf Malta hat.

Im 18. Jahrhundert wurde der Turm um eine vorgelagerte Batterie mit 7 Kanonen erweitert. Unter französischer Herrschaft wurde der Turm erst zum Gefängnis, als dann der Aufstand gegen die französischen Herrscher wuchs, nutzten die Aufständischen den Turm und die Batterie, um französische Soldaten in Valletta zu beschießen. Heutzutage dient der Turm als Aussichtsplattform.



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